Rückenschmerzen gelten heute als die Volkskrankheit “Nr.1″. Neben einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen verursachen sie auch eine beträchtliche volkswirtschaftliche Belastung.

Die Fakten

  • 90% aller Erwachsenen in den Industrieländern haben im Laufe ihres Lebens Rückenschmerzen.
  • In Österreich gibt es jährlich rund 8 Millionen Krankenstandstage, die auf Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat zurückzuführen sind. Davon fallen 65% auf Wirbelsäulenbeschwerden.
  • In den letzten 10 Jahren sind diese, der Volkswirtschaft verlorengegangenen Tage, um mehr als 100% gestiegen.
  • Der daraus resultierende Schaden beträgt über 4 Milliarden Euro pro Jahr.
  • Chronische Wirbelsäulenerkrankungen sind die häufigste Ursache für Frühpensionierungen.
  • Nicht nur Erwachsene sind davon betroffen, auch immer mehr Jugendliche klagen unter Beschwerden.

Die Ursachen

Die Gründe für Rückenbeschwerden sind vielfacher Art. Meist ist es ein Zusammentreffen mehrerer belastender Faktoren.
Neben psychischen Faktoren wie Stress, Angst und Arbeitsunzufriedenheit gelten vor allem einseitige körperliche Belastungen, Übergewicht und Bewegungsmangel als Hauptverursacher.

Durch die Technisierung und die Entwicklung von Fernseher und Computer kam es zu einer dramatischen Veränderung des Bewegungsverhaltens in kurzer Zeit. Vom überwiegenden “Beinarbeiter” wurde der Mensch zum fast ausschließlichen “Kopfarbeiter”. Der dadurch bedingte Bewegungsmangel stellt ein großes Gesundheitsrisiko auf vielen Ebenen dar.
Groß angelegte Untersuchungen zeigten, dass Rückenbeschwerden in engem Zusammenhang mit geringer körperlicher Aktivität stehen. Bei diesen Untersuchungen wurden auch Analysen des Alltagsverhaltens durchgeführt. Wir bieten Ihnen mit Hilfe eines Aktivitätenprotokolls eine Durchleuchtung Ihres Alltages an.

Nehmen Sie den letzten normalen Arbeitstag und gehen Sie ihn gedanklich durch: Bis wann haben Sie geschlafen? Wie lange sind Sie beim Frühstück gesessen? Wie lange im Auto/in der Bahn? Wie lange haben Sie auf XY im Stehen gewartet? Wie lange sind Sie zur Arbeit gegangen? ….

Diese Aktivitäten nun in der entsprechenden Stundenzeile den Kategorien 2 bis 8 zuordnen und die jeweiligen Minuten eintragen. Die Summe muss wie vorgegeben 60 sein.

Die Minuten für Fernsehen und Computer sind zusätzlich nochmals in den Spalten 10 und 11 einzutragen, sie haben daher keinen Einfluss auf die Summe in Spalte 9.

Die Kategorie Arbeit bedeutet körperliche Arbeit z.B. im Haushalt, im Garten, ….

Beachten Sie bitte, dass Sie beim Ausfüllen des Aktivitätenprotokolls mit der TABulator-Taste in das nächste Eingabefeld kommen, während die ENTER- oder RETURN-Taste die Eingabe abschließt und die Daten drucken/speichern will, was aber wegen verschiedener Eingabekontrollen nicht durchgeführt wird. Es ergibt sich also nur eine überflüssige Wartezeit.